Politik

Nachdem wir seit 2011 & 2012 mit zwei Sitzen im SP vertreten waren, haben wir uns dazu entschieden, nicht erneut bei den Hochschulwahlen zu kandidieren. 

In den zwei Jahren haben wir versucht, das Thema internationaler Austausch mehr in den Fokus der Hochschule zu rücken. Wir sind davon überzeugt, durch unsere intensive Arbeit mit dem International Office und den vielen anderen Stellen der Hochschule die Situation nachhaltig verbessert zu haben. Auch glauben wir, dass das Thema Ausland durch unsere Arbeit in den letzten Jahren deutlich an Stellenwert gewonnen hat.

Wir haben uns als Initiative dazu entschlossen, uns aus der aktiven Hochschulpolitik zurückzuziehen, werden aber weiter bestehen. In Zukunft möchten wir uns darauf konzentrieren, Studenten aktiv bei ihren Vorhaben zu unterstützen und werden weiterhin eine Plattform zum Erfahrungsaustausch darstellen. Mitglieder – mit oder ohne Auslanderfahrung – sind herzlich willkommen.

 

ARCHIV:
WAHL 2012:
Unseren Flyer zur Wahl 2012 findest Du hier

Die Lage in Aachen:
Einen Auslandsaufenthalt zu organisieren, ist alles andere als einfach:

- Das Informations- und Beratungsangebot der RWTH ist chaotisch und unzureichend.
- Es fehlt an Transparenz und Übersicht über bestehende Programme, Partner-Universitäten und Möglichkeiten.
- Zuständigkeiten und Verantwortung zwischen International Office, Fakultäten und Lehrstühlen sind nicht klar erkennbar.

Wer die bürokratischen Hürden überwindet, muss erkennen, wie enttäuschend die Möglichkeiten an der RWTH sind.
– für fast 36.000 Studierende gibt es nicht annähernd ausreichend Austauschprogramme.
–  Das Angebot unterscheidet sich zwischen den Fakultäten enorm, dabei haben Studierende kleinerer Fakultäten in der Regel schlechtere Chancen.
–  Bei den bestehenden Möglichkeiten macht der Erasmus-Austausch den mit Abstand größten Teil aus. Austauschprogramme mit außereuropäischen Zielen gibt aes wenige.
– Vom Traum Nordamerika müssen die meisten Studierenden schnell Abstand nehmen.
–  Selbst initiierte Aufenthalte und Praktika werden durch unnötige Bürokratie seitens der Hochschule ausgebremst.
– Wer im Ausland war, erlebt bei der Anrechnung erbrachter Leistungen Bürokratiehürden und unkooperative Lehrstühle.

Zwar bemüht sich die RWTH in den letzten Jahren zunehmend, sich international auszurichten, Ergebnisse lassen aber auf sich warten.

 

Unsere Ziele:
– Jeder muss die Möglichkeit bekommen, eine Zeit im Ausland verbringen zu können. Dafür müssen bestehende Austauschprogramme ausgebaut und neue geschaffen werden.
– Die Einbindung eines Auslandsaufenthalts in ein laufendes Studium ist aufgrund der verschiedenen Semesterperioden oft kompliziert. Die RWTH muss aktiv unterstützen, die Studiendauer nicht unnötig zu verlängern.
– Die Anrechnung von im Ausland erbrachten Leistungen muss grundlegend vereinfacht werden.
– Damit nicht jeder von Null anfangen muss, dürfen Erfahrungen nicht verloren gehen und müssen archiviert und für nachfolgende Generationen zugänglich gemacht werden.

Neben unseren Mandaten im Studierendenparlament der RWTH und unserer Auslandsberatung im AStA führen wir viele Gespräche und Diskussionen mit dem International Office, den Fakultäten und Professoren. Dabei versuchen wir mit konstruktiven Verbesserungsvorschlägen die Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte auf struktureller Ebene voranzubringen. Konkret haben wir ein Konzept für eine Online-Plattform erarbeitet, auf der Informationen zu allen bestehenden Programmen mit Ansprechpartner und Erfahrungsberichten zu finden sind. Mehr Infos findest du auch unter “Unsere Arbeit”.
Um uns weiterhin engagieren zu können, brauchen wir Eure Stimme!